Stahlmarkt Consult Blog

In meinem Stahlmarkt-Blog befasse ich mich mit Neuigkeiten aus der Stahlmarkt-Welt und analysiere Trends und Marktentwicklungen.

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Ähnlich wie im Vorjahr ist die Stahlnachfrage nach einem guten Jahresauftakt abgestürzt. Zwar sieht das Verlaufsmuster ähnlich aus, es gibt aber Unterschiede. Anders als 2021 sind derzeit keine Zeichen einer durchgreifenden Belebung zu erkennen. Die Stahlnachfrage dürfte für längere Zeit schwach bleiben. Neben den hohen Energiekosten ist das der zweite Grund für die zuletzt vielfach angekündigten Produktionsrücknahmen in der Stahlindustrie. Die Sonderkonjunktur in der Stahlindustrie scheint nach zwei Jahren nun endgültig vor dem Ende zu stehen.

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in 2022 84 0

Der durch den Ukraine-Krieg ausgelöste Preis-Schock am Stahlmarkt war nur von kurzer Dauer. Die Spotmarktpreise sind auf breiter Front wieder gefallen, wenn auch nicht in allen Fällen wieder auf das Niveau vom Februar. Eine Herausforderung für die Wertschöpfungskette Stahl ist weiterhin der Umgang mit hohen und volatilen Energiekosten. Mit der drohenden Gasversorgungskrise entfaltet das Thema neue Wucht. Der Weg zu fairen Lösungen scheint schwierig. Erfahrungen aus der Beratungspraxis zeigen, dass der Umgang mit den Energiekosten zu Spannungen und Ärger führt.

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in 2022 565 0

Während die Metallpreise im März geradezu explodiert sind, ist seit einigen Wochen eine Korrektur zu beobachten. Sei Anfang April sind viele Notierungen deutlich gefallen. Nachdem zunächst die Sorge vor kriegsbedingten Angebotsausfällen den Markt dominierte, rückt nun mehr und mehr die Nachfrageseite in den Blick. Zahlreiche Faktoren führen zu reduzierten Konjunkturerwartungen. Neue Prognosen sehen für die Stahlnachfrage in Deutschland und der EU nun Rückgänge anstatt der zuvor erwarteten Zuwächse. Am automobilorientierten Flachstahlmarkt geben die Spotmarktpreise deutlich nach. Bei anderen Stahlerzeugnissen könnte zumindest der Peak der Preise nun erreicht sein.  

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in 2022 719 0

Der russische Angriff auf die Ukraine und die im Gegenzug verhängten westlichen Sanktionen haben am europäischen Stahlmarkt einen neuen Preis-Schock ausgelöst. Quer durch die Erzeugnisse sind die Spotmarktpreise dramatisch gestiegen und haben die im Vorjahr erreichten Rekordstände deutlich überschritten. Anders als im Vorjahr ist der Preisschub bei den meisten Erzeugnissen aber bisher nicht Ausdruck einer Versorgungskrise. Eher handelt es sich im Risikozuschläge angesichts zahlreicher Unsicherheiten. Denn die Auswirkungen zeigen sich auf verschiedenen Ebenen: ausfallende Stahlimporte, Risiken für die Stahlerzeugung der EU, Rohstoff- und Energiekosten, Nachfrageeffekte. Die an vielen Stellen gleichzeitig aufgeworfenen Fragen können derzeit nur ansatzweise beantwortet werden. Somit lässt sich die mögliche weitere Entwicklung nur vage einschätzen. Eine erste Analyse.

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in 2022 1055 0

Die Transformation der EU-Stahlindustrie gewinnt an Tempo. Auch wenn wichtige politische Randbedingungen noch nicht klar sind, straffen viele Hersteller ihre Zeitpläne und kündigen konkrete Projekte an. Ähnlich wie bei der Elektromobilität könnte der Wandel schneller kommen als viele Marktteilnehmer denken. Schon 2024 könnten die ersten Tonnen an wirklich grünem Stahl hergestellt werden. Allerdings wird der vollständige Umbau sehr viel länger dauern. Wettbewerbspositionen in der Wertschöpfungskette Stahl werden sich in den kommenden Jahren stark verändern. Stahlverarbeiter müssen sich jetzt mit den strategischen Folgen des Änderungsprozesses für das eigene Unternehmen beschäftigen.

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in 2022 919 0

Viele stahlverarbeitende Unternehmen beziehen ihren Stahl nicht am Spotmarkt zu Tagespreisen, sondern über Laufzeitverträge mit halbjährlicher oder jährlicher Preisfestsetzung. Die Preisänderungen im Vertragsgeschäft werden normalerweise von der Entwicklung des Spotmarktes seit der vorigen Preisvereinbarung und den Erwartungen für die folgende Vertragslaufzeit bestimmt. Während sich der Spotmarkt insbesondere bei Flachprodukten seit einigen Wochen schwach zeigt und die Preise fallen, haben sich die Preisforderungen für neue Kontrakte des Jahres 2022 nur wenig bewegt. Offenbar streben viele Stahlhersteller eine Entkopplung der Vertragspreise von aktuellen Spotmarktentwicklungen an. Wie überzeugend sind die dafür angeführten Gründe? 

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in 2021 1407 1

Die USA und die EU haben sich Ende Oktober auf ein Stahlhandelsabkommen geeignet. Die Neuregelung löst ab Januar 2022 die seit 2018 für Stahlexporte aus der EU in die USA geltenden „Section 232“- Maßnahmen ab. Für die Stahlindustrie der EU ergeben sich zweifellos Verbesserungen. Erwartungen an eine deutliche Exportsteigerung oder gar an einen kurzfristigen Exportboost, der am EU-Markt für neue Knappheiten sorgen könnte, sind aber übertrieben. Grund dafür sind nicht nur die Detailregelungen des Abkommens, sondern auch die aktuell schon erreichten Exportmengen und allgemeine Trends im Stahlaußenhandel der EU.

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in 2021 1773 0

Schon seit mehreren Wochen deuten einige Faktoren, die die Stahlreise bis zur Jahresmitte auf ein undenkbar hohes Niveau getrieben hatten, auf eine Abschwächung hin. Bisher haben die deutschen Stahlpreise dem Abwärtsdruck noch recht gut widerstanden. Angesichts der im Sommer erreichten Preisstände und des immer noch rekordhohen Abstands der Stahlpreise zu den Rohstoffkosten sind die bisherigen Rückgänge am Spotmarkt für Lang- und Flachprodukte als äußerst moderat anzusehen. Grund dafür waren immer noch hohen Auftragsbestände und lange Lieferzeiten vieler Werke. Aufgrund der guten Auslastung war es kaum erforderlich, größere Preiszugeständnisse zu machen. Es ist wahrscheinlich, dass sich dies nun ändert. Denn die Nachfragesituation muss neu bewertet werden.

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in 2021 1910 1

Bei vielen Stahlerzeugnissen war im Sommer eine Beruhigung der Spotmarktpreise zu beobachten. Bei Flachprodukten kam es zu geringfügigen Rückgängen, bei Langprodukten ist zumindest der Aufwärtstrend der Vormonate ins Stocken geraten. Lediglich am Rostfrei-Markt steigen die Preise unvermindert deutlich an und Einkäufer sind auf der verzweifelten Suche nach Material. Bei der Versorgung insgesamt kann zwar keine Entwarnung gegeben werden, aber die Verfügbarkeit hat sich im Vergleich zu den Zuständen im 2. Quartal etwas gebessert. Marktteilnehmer fragen sich nun, ob es im Herbst zu einer deutlichen Entspannung kommen wird. In der Tat sprechen nun mehrere Faktoren für eine bevorstehende Preisabschwächung. Eine dafür nötige Voraussetzung ist aber noch nicht erfüllt.

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in 2021 3022 0

Mit der neuerlichen Verschärfung der Klimaziele gewinnt die Diskussion um den Umbau zur klimaneutralen Stahlerzeugung an Konturen. Die Stahlerzeuger haben ihre Forderungen auf den Tisch gelegt, die Politik in Berlin scheint weitgehend folgen zu wollen. Der kürzlich vorgelegte „fit for 55“-Plan der EU erfüllt zwar nicht alle Wünsche. Aber auch in Brüssel wird die Stahlindustrie als schützenswerte Schlüsselbranche angesehen. Die Belange der europäischen Stahlverarbeiter kommen in der Diskussion erstaunlich wenig vor. Dabei kann die Transformation ohne Einbeziehung der Kunden nicht gelingen. Für wettbewerbsfähige Wertschöpfungsketten muss der Staatseinfluss begrenzt bleiben.

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in 2021 1743 1

Es kommt nur selten vor, dass eine Brüsseler EU-Verordnung die davon betroffene Branche zu sofortigen Preiserhöhungen veranlasst. Mit ihrer Ankündigung, die „Schutzmaßnahmen“ gegen Stahleinfuhren um drei Jahre zu verlängern, hat die EU-Kommission genau diese Wirkung erzielt. Die Entscheidung ist skandalös, weil alle rechtlichen Vorgaben - aus politischen Gründen - ignoriert werden. Die Not der verarbeitenden Industrie löst offenbar nur ein müdes Achselzucken aus. Das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin spielt dabei eine unrühmliche Rolle. Die Stahlerzeuger der EU dürfen sich über den Wettbewerbsschutz freuen in einer Zeit, in der Stahlpreise und Gewinne der Erzeuger so hoch sind wie noch nie.

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in 2021 2642 1

Der aberwitzige Anstieg der Stahlpreise hat sich im Mai fortgesetzt. Die Spotmarktpreise für Flachprodukte scheinen keine Grenze zu finden. Nun haben auch die in den Vormonaten auf hohem Niveau noch relativ stabilen Preise für baunahe Langprodukte einen mächtigen Satz nach oben gemacht. Ein vollkommen überhitzter Weltmarkt hat diese Entwicklungen begünstigt. Nun kommen in China von der höchsten politischen Ebene aber Rufe nach Mäßigung. Die Folge: ein deutlicher Preisrutsch am chinesischen Markt. Dies könnte ein Signal dafür sein, dass sich auch am EU-Markt die Dinge ändern.

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in 2021 4596 0

Die eskalierende Versorgungskrise fordert ihren Tribut: die Spotmarktpreise für Flachstahl sind in den vergangenen Wochen weiter nach oben geschnellt und haben frühere Rekordstände weit hinter sich gelassen. Während manche Experten schon den Beginn eines neuen Superzyklus am Stahlmarkt ausrufen, bleibt Vorsicht angebracht. Denn das aktuelle Preisniveau wird weder von einer boomenden Nachfrage noch von den Rohstoffkosten getragen. Kern des Problems ist unverändert das nicht ausreichende Angebot in Verbindung mit ungünstigen Weltmarkteinflüssen. Diese Konstellation wird sich nicht unbegrenzt halten. Die potenzielle Fallhöhe ist schon jetzt extrem groß und nimmt mit jedem weiteren Preisanstieg zu.   

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in 2021 3087 2

Die Versorgungskrise am EU-Stahlmarkt nimmt beängstigende Züge an. Stahl wird in vielen Fällen nicht mehr verkauft, sondern zugeteilt. Bei Neuanfragen werden schon jetzt Lieferzeiten im 4. Quartal genannt, verbindliche Liefertermine sind Mangelware. Auch neun Monate nach Beginn des Nachfrageaufschwungs schaffen es EU-Hersteller nicht, die Nachfrage ihrer Kunden zu bedienen. Immer neue Stolpersteine scheinen einer angemessenen Erhöhung der Liefermengen im Weg zu stehen. Importe könnten für die dringend nötige Entlastung sorgen. Leider setzt die Politik in Brüssel und Berlin mit importbeschränkenden Maßnahmen falsche Prioritäten.

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in 2021 4045 1

Der dramatische Stahlpreisanstieg hat sich in den ersten Wochen des neuen Jahres quer durch die Erzeugnisse fortgesetzt. Zusammen mit eskalierenden Versorgungsproblemen sorgt dies in der Wertschöpfungskette Stahl für zunehmende Spannungen. Das Verhalten mancher Kunden und Lieferanten potenziert bestehende Probleme. Dabei sind jetzt gemeinsame und faire Lösungen gefordert.

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in 2021 2919 0

Das hat niemand kommen sehen: Am Ende eines Stahljahres, das lange unter dem Vorzeichen einer großen Krise stand, zeigen die Märkte eine fulminante Aufwärtsbewegung. Stahl- und Rohstoffpreise haben inzwischen nicht nur das Vor-Corona-Niveau übertroffen, sondern langjährige oder sogar historische Höchststände erreicht. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern weltweit. Stahl ist derzeit ein knappes Gut und die Preise steigern sich in einen regelrechten Rausch. Woran liegt das? Und: kann das gutgehen?

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in 2020 4723 1

Stahlverarbeiter reiben sich verwundert die Augen: Während der Stahlbedarf in Deutschland in diesem Jahr auf den tiefsten Stand seit elf Jahren fällt, ist aktuell die Stahlbeschaffung im Marktsegment der Flachprodukte eine herausfordernde Aufgabe. Berichte über äußerst lange Lieferzeiten mischen sich mit der Sorge, die benötigten Stahlmengen nicht rechtzeitig zu bekommen. Ursache dieses Zustands ist eine asynchrone Entwicklung von Angebot und Nachfrage in Kombination mit zurückgehenden Importmengen. Was zunächst nach einer kurzen sommerlichen Episode aussah, scheint sich im Herbst zu verfestigen.

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in 2020 4051 2

Üblicherweise halten sich über den Sommer die Preisbewegungen am Stahlmarkt in Grenzen. In diesem Jahr ist jedoch seit der zweiten Augusthälfte am Spotmarkt für Flachprodukte eine stärkere Aufwärtsdynamik zu beobachten. Im Gegensatz zu früheren Versuchen haben die jüngsten Preisankündigungen der Hersteller eine große Wirkung erzielt. Den Unternehmen der stahlverarbeitenden Industrie, die überwiegend noch mitten in der Corona-Krise stecken, droht zur Unzeit ein deutlicher Anstieg der Materialkosten. Ursächlich dafür sind höhere Rohstoffkosten, ein nur schwacher Importdruck und eine engere Angebots-Nachfrage-Relation. Der Preisanstieg dürfte sich kurzfristig fortsetzen. Die Tragfähigkeit dieser Entwicklung ist aber noch alles andere als sicher.

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in 2020 2761 1

Die Umstellung der Stahlerzeugung auf „grüne“ Technologien ist auf der wirtschaftspolitischen Agenda weit nach oben gerückt und bestimmt maßgeblich die strategische Ausrichtung europäischer Stahlhersteller. Vielen Stahlverarbeitern sind die weitreichenden Auswirkungen auf das eigene Geschäft dagegen zu wenig bewusst. Bei dem Thema mischen sich politische und unternehmerische Fragestellungen, die sich wechselseitig beeinflussen. Nicht nur werden heute die politischen Weichen für die Zukunft gestellt, sondern Fragen nach dem CO2-Fußabdruck von Stahlerzeugnissen gewinnen in hoher Geschwindigkeit Bedeutung für das operative Geschäft.  

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in 2020 2486 0

In den vergangenen Tagen vorgelegte Zahlen zeigen, dass der von der Corona-Krise verursachte Nachfrageschock den deutschen Stahlmarkt mit voller Wucht trifft. Nach der Prognose des Weltstahlverbandes wird das Marktvolumen in diesem Jahr sogar noch etwas unter das Krisenjahr 2009 fallen. Im internationalen Vergleich steht kaum ein Land schlechter da. Grund dafür ist die überdurchschnittlich große Bedeutung der Automobilindustrie als Stahlabnehmer. Im April kam es zu einem drastischen Nachfrageeinbruch, der offenbar durch die ebenfalls deutlichen Produktionsrücknahmen nicht voll kompensiert wurde.

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in 2020 6201 0

Stahlmarkt Consult Andreas Schneider | Schleiermacherstr. 7 | 51377 Leverkusen Tel.: 0214 / 3122 8164 | E-Mail: info(at)stahlmarkt-consult.de

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